Welche Reiseziele gibt es für den Best-Ager in Afrika?

Afrika hat unglaublich viel zu bieten. Das Land ist praktisch berühmt für seine unberührten Landschaften und wild lebenden Tiere. In einem Urlaub ist gewissermaßen für jede Altersstufe etwas dabei. Die einen lieben sportliche Herausforderungen, anderen Menschen ist es hingegen nicht mehr so wichtig, körperliche Höchstleistungen anzustreben. Als so genannter “Best Ager – ab 50 J.” stellt man meist andere Vorlieben in den Mittelpunkt. Wie wäre es, wenn man kulturelle Höhepunkte, Sightseeing und Abenteuer in Einklang bringen könnte? In einem Urlaub auf dem afrikanischen Kontinent könnte dieser Gedanke wahr werden.

Eine Reise geht beispielsweise in den südwestlichen Teil Afrikas, nach Namibia. Dabei durchquert man das Land ganz bequem mit dem Bus und macht an den sehenswertesten Orten Halt. Meist ist die Stadt Windhoek Ausgangspunkt eines Ausflugs. Man bekommt die eindrucksvolle Kalahari zu Gesicht, blickt auf den typischen roten Sand und die karge Steppenlandschaft. Das Okavangodelta bietet aufgrund seiner Feuchtgebiete das wohl sehenswerteste Gebiet dieser Region. Entlang des Flusses entdeckt man eine üppige Vegetation und unzählige Tiere in freier Wildbahn. Löwen, Flusspferde und Leoparden sind keine Seltenheit. Daneben nächtigt man in komfortabel eingerichteten Lodges oder Hotels. Bei einem Besuch Namibias sollte man einen Streifzug zum Fischfluss-Canyon nicht außer Acht lassen. Mit einer Gesamtlänge von 160 Kilometern zählt die Schlucht zur zweitgrößten weltweit. Eine Wanderung durch die 27 Kilometer breite Felsspalte bleibt noch lange im Gedächtnis.

Eine weitere, beliebte Region ist wahrlich Südafrika. Kapstadt eignet sich hervorragend für eine Sightseeing-Tour, der Atlantische Ozean sorgt für eher milde Temperaturen und eine kühlende Brise. Der Tafelberg bildet eine sehr schöne Kulisse. Der höchste Punkt liegt in etwa 1000 Metern Höhe und kann mittels einer Seilbahn erreicht werden. Daneben bieten herrliche Wanderwege eine willkommene Abwechslung. Viele Reisende zieht es vorwiegend in den Hafen von Kapstadt und man blickt auf Victoria und Alfred Waterfront. Hierbei handelt es sich um ein renoviertes Viertel mit zahlreichen Restaurants und Cafés. Interessant gestaltet sich ein Besuch des Two Oceans Aquarium, in dem Gebäude erfährt man mehr über die farbenprächtige Unterwasserwelt des Atlantischen- und Indischen Ozeans.

Im Südosten Afrikas besucht man quasi den Himmel auf Erden: Mosambik. Der 20 000 Quadratkilometer große Krüger-Nationalpark lädt förmlich zu einer Safari ein. Auf einer Jeep-Tour erlebt man die afrikanische Tierwelt hautnah. Ein aufregendes Erlebnis, Elefanten, Nashörnern und Zebras in ihrer gewohnten Umgebung zu begegnen. Ein Strandaufenthalt darf in einem Urlaub wahrlich nicht fehlen, in Mosambik ist man genau an der richtigen Stelle. Man trifft auf palmengesäumte, weiße Sandstrände fernab vom Massentourismus. Der Indische Ozean lädt zum Baden ein, ferner verführen die angenehm warmen Temperaturen, die Seele baumeln zu lassen.

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Welche Reiseziele gibt es für den Genießer in Afrika?

Es gibt bekannterweise viele unterschiedliche Reisetypen. Der Genießer gehört zu jenen, welche das Besondere suchen. Der Genießer ist deshalb auch selten ein Pauschaltourist, er bevorzugt das Individuelle, die Geheimtipps und oft auch das Exklusive. Seine Ansprüche sind hoch, aber er ist auch bereit, für gute Leistung zu bezahlen. Genießer sind nicht selten Kosmopoliten, weit gereist und gebildet. Genuss ist für sie ein elementares Lebensgefühl, auf das sie auch bei Reisen nicht verzichten wollen.
Afrika hat für diesen Reistypen mehr zu bieten, als man im ersten Augenblick vielleicht denken mag. An vorderster Stelle steht da natürlich Südafrika, das Land auf dem schwarzen Kontinent mit der besten Infrastruktur und auch mit der höchsten Lebensqualität. Vor allem die Kap-Provinz mit der faszinierenden Metropole Kapstadt, den traumhaften Stränden und den riesigen Winelands in seiner Umgebung bietet dem Genießer fast unerschöpfliche Möglichkeiten. Koloniale Hotels laden zum Afternoon Tea, eine Vielzahl von hervorragenden Küchenchefs wartet mit kulinarischen Erlebnissen auf, die jenen in Europa in nichts nachstehen. Auch auf Restaurants, die der Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet hat, muss man in Kapstadt nicht verzichten.
Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Aufenthalt in einem der Weingüter in den nahe gelegenen Winelands, die zu den besten Weinanbaugebieten der Welt gehören. Mitten in den Weinbergen findet der Genießer hier luxuriöse Unterkünfte, besten Service und natürlich einen vollen Weinkeller. Nicht wenige der Restaurants in Somerset West, Stellenbosch, Franschhoek oder Paarl sind ebenfalls prämiert.

Ein ganz anderes, aber dennoch nicht weniger genussvolles Erlebnis ist eine Reise nach Tansania. In wohl keinem anderen Land Afrikas findet man Lodges in so exponierter Lage und mit vergleichbarem Luxus. Der Exklusivität ist in Tansania keine Grenze gesetzt. Auch eine Privatlodge mit eigenen Angestellten und einem Privatflugzeug für atemberaubende Rundflüge über die Serengeti sind durchaus möglich.

Die meisten Genießer wissen aber auch, dass es nicht immer den Luxus braucht, um auf seinen Genuss zu kommen. An der Küste Westafrikas, beispielsweise in Gambia, kann man hervorragend frischen Fisch genießen. Die Gewässer haben dort heute noch einen selten großen Fischbestand und die Fische kommen fast direkt vom Boot auf den Teller. Katfisch, Ladyfisch, Tintenfisch, Hummer und Prawns bekommt man selten so frisch serviert. Die Beilagen sind meist einfach, aber auch von einer Frische, die Genuss pur ist. Im nahe gelegenen Senegal sollte man sich als Genießer keinesfalls eine frische Atlantik-Seezunge entgehen lassen.

Natürlich sollte auch die beeindruckende Landschaft Afrikas nicht übersehen werden: ein wahrer Genuss für das Auge!

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Welche Reiseziele gibt es für den Traditionalisten in Afrika?

Urlaub für den Traditionalisten – das bedeutet, die ursprüngliche Kultur Afrikas entdecken. Der westliche Teil des Landes ist für seine uralten Brauchtümer bekannt. In Ghana, Nigeria oder Burkina Faso lernt man nicht nur Einwohner, sondern auch die landschaftliche Vielfalt kennen.

Ghana ist ebenso vielseitig wie farbenprächtig, der Staat verzaubert jeden Besucher mit seinen kulturellen Besonderheiten. Dabei trifft man auf unterschiedliche Vegetationszonen, man streift durch tropischen Regenwald, trockene Savannen und herrliche Küstengebiete. Die Menschen tragen ihre berühmten, farbenfrohen Stoffe (Kente) und produzieren diese immer noch selbst. In der Hauptstadt Accra kann man mehr über die Geschichte dieses Landes in Erfahrung bringen, das Nationalmuseum gibt diesbezüglich viele Informationen preis. Traditionalisten sollten unbedingt einen Markt besuchen, hier findet man alles, was das Herz begehrt. Angefangen von wunderschönen Töpferwaren bis hin zu Schmuck und Leder ist nahezu alles erhältlich.

Ein Streifzug durch die landschaftliche Vielfalt darf natürlich wahrlich nicht fehlen. Im Kakum-Nationalpark bekommen Besucher Afrika pur geboten, der tropische Regenwald beherbergt eine reichhaltige Flora und Fauna. Die qualifizierten Mitarbeiter des Parks bringen den Gästen die Natur ein wenig näher. Dabei führt der Pfad größtenteils auf einer Hängebrücke in luftigen Höhen entlang und man bekommt eine ganz andere Sicht auf Waldelefanten und Büffel geboten. Ganz gegensätzlich geht es im Mole-Nationalpark zu, hier nimmt man am besten an einer Safari teil, um das 2500 Quadratkilometer große Gebiet zu erkunden. Dabei kommt man Antilopen, Affen, Leoparden und Löwen ganz nah.

Traditionalisten sollten ebenso Burkina Faso in Betracht ziehen, das Land ist quasi berühmt für sein Kunsthandwerk. Die Menschen nutzen die feierlichen Anlässe zum Tanz, um ihre Trachten und Masken zur Schau zu stellen. In Ouagadougou trifft man auf den größten Markt Westafrikas, den Marché Rood-Woko. Weitere Basare sind auch in anderen Städten zu finden, Gorom-Gorom besitzt zum Beispiel einen riesigen Töpfermarkt. Typisch sind auch die runden Lehmhütten, welche den Savannenvölkern noch heute als Unterkunft dienen. Die Kassena sind weltbekannt für ihre auffallend bemalten Gebäude.

Das Gebiet rund um Jos stellt eine bedeutende Ausgrabungsstätte in Nigeria dar. Hier lebte einst eine Vorkultur der heutigen Einwohner, die so genannten Nok. Sie siedelten sich bereits vor 2500 Jahren an, noch heute zeugen Tonmaterialien, Messer und Schmuckgegenstände von ihrer Existenz. Eine Vielzahl dieser bedeutenden Utensilien kann im beheimateten Freilichtmuseum bestaunt werden. Auf den Spuren der Vergangenheit wandelt man auch in dem Fischerort Badagry. Hier stand zu jener Zeit der Sklavenhandel im Mittelpunkt. Auf einer geführten Tour erfährt der Besucher mehr über das unmenschliche Geschäft und den letzten Aufenthaltsort eines Händlers.

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